Flexible MDE und BDE ohne monatelanges IT-Projekt 

Gib deinem Team die richtige Basis, um euren Maschinenpark und das ERP-System nahtlos zu verknüpfen. Mit Heisenware entstehen verlässliche Lösungen für die Maschinen- und Betriebsdatenerfassung deutlich schneller als mit starrer Standardsoftware. Ihr könnt klein an einer Anlage starten und das System Schritt für Schritt ausrollen.

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Produzierende Unternehmen, die auf Heisenware vertrauen

Isolierte Systeme machen verlässliche Auswertungen unmöglich

Die meisten Maschinenparks sind historisch gewachsen und kommunizieren nicht direkt mit dem ERP oder MES. Wenn Betriebs- und Maschinendaten manuell oder gar nicht erfasst werden, blockiert das die Produktion und kostet Marge.

❌ Fehlende Datengrundlage für die OEE

Taktzeiten, Auslastung und exakte Stillstandsgründe werden oft nicht sichtbar. Ohne verlässliche Maschinendaten fehlt die Grundlage, um die Gesamtanlageneffektivität (OEE) zu messen und Prozesse gezielt zu verbessern. 

❌ Manuelle Erfassung frisst Ressourcen

Wenn Werker Schichtdaten, Rüstzeiten oder Ausschussmengen noch händisch auf Papier oder in Excel eintragen müssen, bindet das wertvolle Zeit und führt zu fehlerhaften Daten in der Nachkalkulation.

❌ Teure Datensilos durch fehlende Standards

Jede Anlage spricht eine andere Sprache. Ohne native Schnittstellen wird das Zusammenführen von Maschinendaten oft zu einem komplexen, mühseligen und teuren IT-Projekt.

Die flexible MDE/BDE-Lösung für sämtliche Produktionsdaten

Heisenware liefert die technischen Bausteine, um Maschinendaten und Werker-Eingaben ohne Systembrüche zusammenzuführen. Anstatt für jede Anlage ein eigenes Schnittstellenprojekt aufzusetzen, nutzt euer Team unsere fertigen Komponenten für die Anbindung, Auswertung und Visualisierung auf dem Shopfloor:

✅ Integrierte Treiber statt teurer Middleware

Moderne Anlagen bindet ihr direkt über native Protokolle an. Treiber für OPC UA, MQTT, Siemens S7, Heidenhain, SQL-Datenbanken oder der klassische Dateiaustausch per CSV sind fester Bestandteil der Plattform.

✅ Retrofit für ältere Maschinen

Auch Anlagen ohne moderne Steuerung lassen sich nahtlos integrieren. Über günstige Edge-Hardware wie Industrie-PCs oder Raspberry Pis greift ihr klassische 24-V-Maschinensignale sicher und galvanisch getrennt ab – etwa zur reinen Stückzählung über Optokoppler.

✅ Werker-Terminals auf Standard-Hardware

BDE-Eingaben wie Störgründe, Rüstzeiten oder Ausschussmengen erfolgen digital direkt an der Anlage. Die Heisenware-Oberflächen laufen geräteunabhängig auf handelsüblichen Tablets oder Monitoren.

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Praxisbeispiel HEDELIUS

Vollautomatische MDE und mobile Transparenz

Der Maschinenbauer HEDELIUS fertigt auf seinen eigenen, hochmodernen Bearbeitungszentren. Das Setup ist so fortschrittlich, dass klassische BDE-Eingaben durch Werker überflüssig sind: Die Anlagen liefern bereits alle relevanten Informationen aus der Steuerung – von Laufzeiten und Auftragsdaten bis zu spezifischen Störgründen.

Die Herausforderung bestand darin, diesen Datenschatz nutzbar zu machen. Die Maschinendaten mussten für die detaillierte Auswertung in das bestehende MES (MPDV Hydra) übertragen werden. Gleichzeitig wollte die Produktionsleitung einen schnellen Überblick über den Maschinenpark.

Anstatt ein starres Schnittstellenprojekt an externe Dienstleister zu vergeben, nutzt das HEDELIUS-Team Heisenware als zentralen Baustein. Über native Treiber kommuniziert die Plattform direkt mit den Maschinensteuerungen und leitet alle Daten in Echtzeit an das MES weiter. Parallel dazu hat das interne Team eine eigene Mobile App erstellt. Dort sieht die Leitung nun ortsunabhängig den aktuellen Maschinenstatus, den aktiven Auftrag, Soll- und Ist-Mengen sowie historische Verläufe kompakt auf dem Smartphone. HEDELIUS hat so nicht nur eine lückenlose, automatisierte MDE realisiert, sondern das eigene Team befähigt, digitale Werkzeuge flexibel selbst zu bauen.

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Was unterscheidet MDE und BDE und wann lohnt sich die Einführung?

In der industriellen Praxis verschmelzen Maschinendatenerfassung (MDE) und Betriebsdatenerfassung (BDE) oft zu einem durchgängigen System. Dennoch erfüllen beide Bereiche unterschiedliche Aufgaben auf dem Weg zur transparenten Fertigung.

Was ist Maschinendatenerfassung?

Die Maschinendatenerfassung fokussiert sich auf die Anlage. Sie sammelt vollautomatisch objektive Rohdaten direkt aus der Steuerung, wie Laufzeiten, Taktzeiten, Temperaturen oder Stückzahlen. Diese Daten bilden das harte Fundament für die Berechnung der Gesamtanlageneffektivität (OEE) und die Kapazitätsplanung.

Was ist Betriebsdatenerfassung?

Die Betriebsdatenerfassung bringt den Faktor Mensch und den Kontext des Auftrags in die Gleichung. Hier buchen Werker ihre Zeiten auf spezifische Fertigungsaufträge, dokumentieren Rüstaufwände oder qualifizieren Ausschuss und Stillstandsgründe, die eine Maschine selbst nicht erkennen kann.

Wann lohnt sich die Einführung von MDE/BDE?

Die Einführung lohnt sich genau dann, wenn euer Team Entscheidungen nicht länger auf Basis von Bauchgefühl oder verzögerten Excel-Listen treffen will. Wer MDE und BDE intelligent kombiniert, schließt die Lücke zwischen dem Shopfloor und dem ERP-System und deckt versteckte Ineffizienzen sofort auf.

Bestandteile eurer MDE/BDE mit Heisenware

Mit unseren modularen Bausteinen erfasst und kombiniert euer Team Maschinen- und Betriebsdaten genau so, wie ihr sie benötigt. Jede Oberfläche und Auswertung lässt sich exakt an eure Prozesse auf dem Shopfloor anpassen.

Konnektivität

Die Edge-to-Server-Architektur verbindet die Halle über einen verschlüsselte Kanal und bidirektional mit eurer IT-Infrastruktur oder der Cloud.

Maschinenanbindung

Native Treiber für OPC UA, MQTT, Siemens S7, Heidenhain, Allen Bradley oder Modbus erfassen zuverlässig und schnell alle Maschinendaten.

Nahtlose IT-Integration

ERP, MES und Datenbanken bidirektional über REST-API, SQL-Interfaces oder automatisierten CSV-Austausch anbinden.

Edge Devices

Fehlen moderne Schnittstellen, erfassen Kleinstrechner wie der Raspberry Pi digitale Signale direkt an der Anlage und geben Sie an das System weiter.

Zentrale Datenbank

Alle Maschinen- und Betriebsdaten fließen performant in ein maßgeschneidertes Datenmodell, das perfekt auf euch abgestimmt ist.

Werker-Terminals

Digitale Oberflächen an der Anlage zeigen Aufträge, zählen Stückzahlen und fordern bei Stillständen automatisch Störgründe ein.

Auswertung im Browser

Die Produktionsleitung analysiert OEE, Auslastung und Schichtdaten direkt im Webbrowser, unterstützt durch individuell konfigurierbare Filter.

Andon-Monitore

Große Bildschirme in der Halle zeigen den aktuellen Maschinenstatus und historische Daten für volle Transparenz auf dem Shopfloor.

Dashboard Builder

Per Drag-and-drop baut ihr eigene Ansichten für alle Produktionsdaten – komplett ohne Programmierung oder externe Dienstleister.

Mobile App

Alle Live-Daten und Kennzahlen stehen ortsunabhängig auf dem Smartphone bereit für den schnellen Überblick von unterwegs.

Der Weg zu eurer MDE/BDE: In drei Schritten zur vernetzten Fertigung

Ob ihr die Lösung komplett schlüsselfertig von uns übernehmen wollt oder dein eigenes Team die Umsetzung steuert: Der Ablauf bleibt agil und pragmatisch. Keine monatelangen Vorprojekte und starren Pflichtenhefte, sondern schnelle Ergebnisse auf dem Shopfloor.

1. Maschinen und Systeme anbinden

Erste Anlagen werden über native Treiber wie OPC UA oder S7 mit der Plattform verbunden. Ältere Maschinen integrieren wir parallel über einfache Retrofit-Hardware. Gleichzeitig wird die Schnittstelle zum bestehenden ERP oder MES eingerichtet.

2. Oberflächen und Logik anpassen

Im visuellen Editor entstehen exakt die Werker-Terminals und Dashboards, die eure Produktion benötigt. Das Datenmodell wird definiert und es wird passgenau festgelegt, welche Maschinendaten, Störgründe oder Zeiten erfasst werden sollen.

3. Testen und skalieren

Die Datenerfassung startet an einer Pilot-Anlage unter realen Bedingungen. Sobald alles reibungslos läuft, wird das System Schritt für Schritt auf weitere Maschinen oder die gesamte Werkhalle ausgerollt – im eigenen Tempo und ohne Risiko.

Häufige Fragen zur Einführung von MDE/BDE

Wer setzt die MDE/BDE-Lösung um?

Ihr habt die Wahl: Entweder bauen eure technischen Teams die Lösung im Self-Service selbst, Heisenware übernimmt die komplette Implementierung als schlüsselfertiges Projekt, oder ein externer Systemintegrator führt die Lösung bei euch ein.

Läuft das System in der Cloud oder lokal (on-premise)?

Beides ist möglich. Die Plattform passt sich exakt euren IT-Sicherheitsrichtlinien an. Sie kann sicher durch uns in der Cloud gehostet oder komplett lokal (On-Premise) auf euren eigenen Servern installiert werden.



Welche Hardware wird für die Erfassung benötigt?

Es gibt keinen Zwang zu teurer Spezialhardware. Für die Datenerfassung an der Anlage kommen günstige Industrie-PCs oder Edge-Devices auf Raspberry-Pi-Basis zum Einsatz. Für die Visualisierung als Werker-Terminal genügen handelsübliche Tablets oder Monitore.



Können auch ältere Maschinen ohne moderne Schnittstelle angebunden werden?

Ja. Fehlen moderne Protokolle wie OPC UA oder Siemens S7, greifen wir einfache digitale Signale ab. In der Praxis übertragen wir klassische 24-V-Maschinensignale über Optokoppler galvanisch getrennt auf die Edge-Hardware – zum Beispiel zur reinen Stückzählung. Das funktioniert komplett rückwirkungsfrei und erfordert keinen Eingriff in die SPS.